

Mit dem Ertrag von 63 Punkten, aber ohne Satzgewinn kamen die Donau Volleys von ihrem ersten Zweitligaspiel zurück. Der Vorjahresvierte TuS Kriftel zeigte beim 3:0 (25:20, 25:20, 25:23) die Qualitäten, die sich das Team von Trainer Markus Pielmeier erst noch aneignen muss.
Dennoch war es ein 0:3, das Mut machte: „Wir hatten wie in der gesamten Vorbereitung auch diesmal nicht unter 20 Punkte. Das ist eine Konstanz, die ich so nicht kenne.“
Kriftel legte in der entscheidenden Phase immer einen Zahn zu. „Dazu sind wir in der Crunchtime noch nicht fähig. Aber ich bin guter Dinge, dass die Mannschaft den nächsten mentalen Schritt macht. In ein paar Spielen haben wir die Fähigkeit vielleicht auch. Da muss man Zeit dafür geben.“
Im ersten Satz glichen Pielmeiers Donau Volleys ein 17:20 aus, ehe Kriftel dann doch fünf Punkte zum Satzgewinn machte. Im zweiten Satz war bemerkenswert, dass sich die Regensburger nach einem 6:12 nicht hängen ließen und erneut 20 Punkte holten. Im dritten Durchgang schnupperten die Donau Volleys am Satzgewinn, führten 20:17 und verloren doch 23:25. „Das tat sicher am wehsten, dass wir den Satz nicht zumachen konnten. Das Spiel war unglaublich gut für den Lernprozess.“
Der geht am Sonntag (15 Uhr) mit dem ersten Heimspiel in der Clermont-Ferrand-Halle gegen das ähnlich stark eingeschätze Leipzig weiter.