
Die Donau Volleys Regensburg zeigen beim 2:2 gegen den TSV Mühldorf, dass sie bereits auf Augenhöhe mit einem etablierten Zweitligisten agieren können.
Nach dem Auftaktsieg im ersten Satz agiert das Team über weite Strecken auf Augenhöhe und bestätigt den positiven Eindruck aus der Vorbereitung.
Das erste Testspiel des 2. Bundesliga-Teams der Donau Volleys in Regensburg sollte eine Standortbestimmung sein. Kann man bereits jetzt mit einer etablierten Mannschaft aus der 2. Bundesliga, dem TSV Mühldorf, mithalten? Das oberbayerische Team um Trainer Yannick Klement und Rückkehrer Iven Ferch (28 Jahre / 2,08 m), erfahrener Bundesliga- und Nationalspieler, sollte am Sonntag in der Clermont-Ferrand-Halle eine Antwort geben.
Rückblickend auf den ersten Test beim SV Schwaig gegen den Ligakonkurrenten aus Mittelfranken, bei dem die Donau Volleys einen von fünf Sätzen gewinnen konnten, sagte Markus Pielmeier, Trainer der Donau Volleys, vor dem Spiel gegen Mühldorf: „Ich hoffe, dass wir den nächsten Schritt machen können und noch konzentrierter auftreten werden als gegen Schwaig. Ich möchte nicht nur einen Satz gewinnen und erwarte, dass die Spieler ein Feuer entfachen.“
Vor der Partie wurde vereinbart, dass insgesamt vier Sätze gespielt werden, da im Anschluss ein Trainingsspiel des Bayernligateams der Frauen anstand.
Die Donau Volleys, die verletzungsbedingt auf vier Spieler verzichten mussten, begannen recht druckvoll und führten vor knapp hundert Zuschauern bald mit 6:3. Nach einer Aufschlagserie der Mühldorfer stand es 7:7 und dieser knappe Spielstand setzte sich bis zum Satzende fort. Der erste Satz sollte mit dreißig Minuten der längste bleiben und brachte einen 28:26-Sieg der Donau Volleys. Auffallend war Außenangreifer und Ex-Bayernligaspieler des TSV Abensberg Leo Hecht, der sich, nach gutem Zuspiel von Jonas Daschke, immer wieder mit platzierten Angriffsschlägen durchsetzen konnte. Der zweite Satz endete 22:25 für den TSV Mühldorf. Hier überzeugte Daniel Weber, nicht nur mit seinen Sprungaufschlägen. Der dritte Satz ging mit 25:21 erneut an die Donau Volleys. Neben Mittelblocker Tim Schneider konnte der junge Oscar Gless überzeugen, der die Chance bekam, auf sich aufmerksam machen. Der vierte und letzte Satz ging mit 24:26 erneut an Mühldorf und damit endete das Spiel leistungsgerecht 2:2. Allerdings ist auch Mühldorf nicht vollzählig angetreten. Fehlte vor allem der mit Spannung erwartete Ex-Nationalspieler Iven Ferch, der allerdings beim nächsten Zusammentreffen am 28. November dabei sein sollte.